Änderungen vorbehalten, letzte Änderung am 4. März 2012
Die Armenier in Deutschland
2011 feiern die Armenier im Heimatland und in der Diaspora das inzwischen 20-jährige Jubiläum der Unabhängigkeit der Republik Armenien. Dies ist umso bemerkenswerter, als Armenien eine der ältesten ununterbrochenen Zivilisationen der Welt ist – und dennoch in seiner langen Geschichte infolge der besonderen Lage zwischen Ost und West, Nord und Süd meist von fremden Völkern beherrscht wurde. Als erstes Land hat Armenien 301 das Christentum zur Staatsreligion erklärt.
Die neu gewonnene Unabhängigkeit ist der Anlass für „Armenische Kulturtage“ vom 16. bis 22. September in Stuttgart mit einem breit gefächerten Kulturprogramm auf allerhöchstem Niveau, veranstaltet von der Armenischen Gemeinde Baden Württemberg e.V. und dem Armenischen Kulturverein Stuttgart e.V. Alle Veranstaltungen sind öffentlich zugängig.
Czeslaw Spiewa Solo Act
Czeslaw Mozil, der dänisch-polnische Künstler mit dem losen Mundwerk, ist der Gründer und Schöpfer von „Czeslaw Spiewa“. 2008 erschien sein erstes Album „Debiut“. Czeslaw komponierte die Musik und sang Texte von Michal Zablocki und den Internauten. Zum Hit des Albums avancierte „Maschinchen zum Schwatzen“ mit drei Millionen Aufrufen auf YouTube. „Debiut“ holte zweimal Platin und Czeslaw wurde dafür mit drei „Fryderyks“ ausgezeichnet. Auf den 12. April fällt sowohl die Premiere von POP als auch der Geburtstag von Czeslaw. Das neue Album spiegelt Polens Gegenwartstheater wider, wo Kunst und Kitsch gemeinsam auf der Bühne stehen. Die Lieder erzählen von Polen, seiner Mittelklasse, die sich an den Veränderungen, am musikalischen In-eine-Schublade-stecken, an schwindender Liebe und flüchtigen Hoffnungen berauscht. POP bedeutet 30 Kilogramm Plastilin. Freunde. Eine Reise durch Kunst und Kitsch.
Karten: € 12,- / ermäßigt 9,-
Uraufführung
Der Spieler
nach dem Roman von
Fjodor Dostojewski
Dramaturgie und Regie:
Vladislav Grakovskiy
Schauspiel:
Carolin Sophie Göbel
Maximilian Rösler
Hans-Peter Wilbert
„Morgen, morgen nimmt alles ein Ende”, sagt Alexeij, der sich aus ungebremster Leidenschaft zu Polina, einer finanziell angeschlagenen Frau an den Roulettetisch setzt, sehr viel Geld gewinnt und schließlich alles verliert: seine große Liebe, seine bourgeoisen Lebensumstände, seine Träume, seine Selbstbestimmtheit.
Abend für Abend treibt es ihn nach „Roulettenburg” in das Casino, an den Spieltisch, in der Hoffnung auf das große Glück. Er wird hineingezogen in diese Scheinwelt des Augenblicks, bis sein Leben selbst zum Rausch eines Roulettespiels wird, bis er die Kontrolle verliert, bis er alles zu verspielen droht: seine Geliebte, seine Existenz und sich selbst.
Dauer: 1½ Stunden mit Pause
Karten: € 15,- / ermäßigt 12,-
Antigone in New York
von Janusz Głowacki
Regie:
Nelly Eichhorn
Schauspiel:
Esther Maaß,
Giovanni Gagliano,
Maximilian Rösler,
Hans-Peter Wilbert
Die Puertoricanerin Anita, der Russe Sascha und der Pole Floh sind obdachlose Emigranten, die im Park ihr Dasein fristen. Ihr Leben ist vom alltäglichen Kampf ums Überleben, den Gesetzen des Stadtdschungels geprägt. Ein Dorn im Auge der Polizei und Stadtmächtigen, ein Kratzer auf dem Bild, behaupten sie trotz ihres sozialen Niedergangs ihre menschliche Würde. Um ihrem deutschen Kumpel Paul nach dem Tod einen Rest an Würde zu lassen, stehlen sie seinen Leichnam aus dem namenlosen Sammelsurium für Obdachlose und begraben ihn heimlich im Park.
Ob in New York, Paris oder Stuttgart, geht man heute durch einen Park, sieht man Anita, Sascha und Floh auf einer Bank sitzen.
Dauer: 2; Stunden mit Pause
Karten: € 15,- / ermäßigt 12,-
Zwei wie Zuhause
nach der Story von
Mariam Jincharadze
Dramaturgie und Regie:
Nelly Eichhorn
Tamara und Mario – eine Georgierin trifft einen Italiener in Stuttgart. Beide leben hier, aber jeder sucht seinen eigenen Weg in der neuen Heimat. Ein Aufprall der Mentalitäten, Kulturen und Geschichten. Die Touristen fahren nach Hause, die Emigranten bleiben. Beide müssen sich der neuen Heimat anpassen, neue Freundschaften finden, neue Beschäftigungen suchen, eine fremde Sprache lernen und das so lange bis das Neue zu deinem Eigenen wird. Dann bist du kein Fremder mehr. Tamara und Mario – die Zwei treffen sich auf einer Bank. Bleiben sie zusammen? Sehen sie sich nie wieder? Zwei auf der Suche nach ZUHAUSE.
Dauer: 70 Min. ohne Pause
Karten: € 12,- / ermäßigt 9,-
Revanche
Autor: Anthony Shaffer
Regie: Marcus Helm
Milo Tindle, ein arbeitsloser Schauspieler, hat eine Affäre mit der Ehefrau des berühmten und reichen Krimiautors Andrew Wyke. Auf Einladung des Autors treffen sie sich unter vier Augen. Tindle möchte, dass sich Wyke von seiner Frau scheiden lässt. Doch dieser schlägt ihm etwas anderes vor: er fordert Tindle zum Schmuckdiebstahl im Wert von einer Million Pfund auf.
Anthony J. Shaffer (1926 – 2001) Drehbuchautor wurde 1971 für sein Stück Revanche mit dem Tony Award ausgezeichnet. Das Theaterstück mit Laurence Olivier und Michael Caine in den Hauptrollen wurde 1972 und 2007 in der Bearbeitung von Harald Pinter verfilmt.
Dauer: 90 Minuten mit Pause
Karten: € 15,- / ermäßigt 12,-
Die Eule und das Kätzchen
(The Owl and the Pussycat)
Autor: Wilton Manhoff
Regie: Nelly Eichhorn
“Die Eule”, Felix, ein introvertierter Intellektueller, mit einem unerschütterlichen Weltbild, das auf den Säulen Logik, Prinzipien, Ordnung beruht, der sich als Schriftsteller versteht, wird eines Nachts von dem frechen “Kätzchen” in seiner Wohnung aufgesucht. Ihr wurde gerade die Wohnung fristlos gekündigt, weil Felix beim Hausverwalter ihr lautes Benehmen monierte, das ihn permanent stört und ihn ständig zwingt, sie mit dem Feldstecher in der gegenüberliegenden Wohnung bei ihren amourösen Abenteuern zu beobachten.
Einen sensationellen Erfolg hatte die Premiere 1964 in New York und die Verfilmung mit Barbara Streisand und George Segal wurde zu einem absoluten Kinohit.
Dauer: 90 Minuten mit Pause
Karten: € 15,- / ermäßigt 12,-
Pasta Mortale
Krimi Dinner
Regie: Nelly Eichhorn
Verhängnisvolle Vorspeisen, mordende Salate, höllische Hauptgänge und tödliche Desserts sind die Tatwaffen und Motive. Die Vielfältigkeit der mörderischen Geschichten spiegelt die volle Breite der Kriminalliteratur.
Ganz traditionell mit einem Salat beginnt der Abend, um gleich zu einem raffinierten Mord zu führen. Es folgen schmackhafte Gerichte, die zu einem Verbrechen und sogar zum Verschwinden der Köchin führen.
Ein Abend für Geist und Gaumen, voller unterhaltsamer Spannung.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Um Reservierung wird gebeten.
Dauer: 2 Stunden mit Pause
Karten: € 15,- / ermäßigt 12,-
Tagebuch eines Wahnsinnigen
nach Nicolai Gogol
Regie: Bäno Axionov
Nicolai Gogol und Anton Tschechow gehören zu den Großen der russischen Literatur. In diesem Stück gehen Sie eine ungewöhnliche Symbiose und fügen sich nahtlos ineinander. Trotz des Abstands zur Lebenswelt der Autoren, sind ihre Themen aktuell geblieben. Muss ich bleiben, wer ich bin? Leben in einer Hierarchie und die Sehnsucht der großen Liebe nah zu sein. Erleben Sie mitreißende 90 Minuten – Sie werden lachen und leiden.
Dauer: 90 Minuten ohne Pause
Karten: € 15,- / ermäßigt 12,-
Dinner for One – NOTDIENST
eine unwahrscheinliche Silvesterkomödie
Text und Regie Nelly Eichhorn
Wie oft kann man über ein Tigerfell stolpern? Seit über 40 Jahren gehören Miss Sophie und ihr Butler James nun schon zum deutschen Silvesterabend wie der obligatorische Sekt und ein zünftiges Feuerwerk. Es ist eine großartige, explosive Komödie, mit Diener, mit Tiger, mit viel Witz und grandioser Unterhaltung die nur in Silvesternacht bei uns stattfindet.
Wenn der arbeitsüchtige, kleine Requisiteur nachts im Theater aufkreuzt, geht es um Theater und Liebe, Geld und Stars. Und was für ein Zufall, auch eine Putzfrau Frau stürmt herein. Und was tun, wenn der Fernseher kurz zuvor den Geist aufgegeben hat? Silvester ohne Miss Sophie? – Unmöglich, und so werden kurzerhand die Rollen verteilt. Wer spielt den Tiger? Die Party kann beginnen… Nur so viel wird verraten. Wir übernehmen keine Verantwortung für dauerhafte Lachanfälle im Publikum. Als Beruhigungsmittel empfehlen wir Champagner!
Prosit, Neues Jahr!
Dauer: 50 Minuten ohne Pause
Karten: € 15,- / ermäßigt 12,-
Das Grüne Akkordeon
nach dem Roman von Annie Proulx
Regie: Ulrike-Kirsten Hanne
Akkordeon/ Bandoneon: Elke Knötzele
Sehnsuchtsland: Amerika, Zeitraum die letzten 100 Jahre. Träume, Hoffnungen auf ein besseres Leben prallen auf die brutale Realität der Einwanderer. Die Zerrissenheit der Menschen zwischen ihrer Herkunft und der Anpassung in die neue Welt bekommt einen Ausdruck durch die Musik,wird begleitet durch ein Instrument das Schmerz und Sehnsucht verkörpert – das Instrument der Fremde.
Ein spannungsreiches Duell zwischen brillanter Sprache und virtuoser Musik.
Karten: € 12,- / ermäßigt 9,-
Une belle histoire
Französische Wochen
Komödie in französischer Sprache
Autoren und Darsteller der Theatertruppe »Quartier Latin«
Regie: Birgit Hein
Isabelle und Véronique Walter flüchten in den wohlverdienten Sommerurlaub. Der Bohémien Philippe hat den Eindruck im falschen Film zu sein, seit seine Freundin von ihm ein gesichertes Einkommen verlangt. Und Walter, einfach im falschen Zug gelandet!
Während der Zug in Richtung Süden fährt, ist mit Musik und guter Laune der graue Pariser Alltag schnell vergessen.
Am Ende sind alle im richtigen Film … und im richtigen Zug!
»Tout est bien qui finit bien«
Dauer: 90 Minuten mit Pause
Karten: € 15,- / ermäßigt 12,-
Tanzdialog
Spur der Erinnerung
Spuren des Lebens
Laura Brückmann: Tanz
Kolja Seifert: Tanz
Timo Gemeiner, Folkwangschule Essen
Peter Grohmann: Lyrik
Rainer Brückmann: Musik
Tanzdialog – das ist das getanzte Wort, der gesprochener Klang und der tönende Tanz.
Die Künstler/innen mit und ohne Handicap zeigen ihre eigenen Spuren: Raus aus allen parallelen Sonderwelten, rein ins ganz normale Vergnügen, ins Theater des Lebens.
Eine Gemeinschaftsproduktion
des Bürgerprojekt
Die AnStifter,
Theater am Olgaeck und
ILAN – Inclusion-Life-Art-Network
Karten: € 15,- / ermäßigt 12,-
Die Zauberflöte
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Ein Marionettenspiel
Regie: Nelly Eichhorn
Während seines Spazierganges im Wald wird Prinz Tamino von einem Drachen angegriffen.
Und anstatt sich mutig im Kampf als Held zu bewähren, fällt der ängstliche Prinz in Ohnmacht. Ganz anders wird er, wenn er sich in das Bildnis von Tamina, der Tochter der Königin der Nacht, verliebt. Nichts steht ihm im Wege um seine Geliebte zu befreien! Die Zauberflöte und der lustige Vogelfänger Papageno begleiten ihn auf seinem gefährlichen Weg. Aber die Kraft der Liebe, das ist die Zauberquelle, die ihn durch alle Gefahren zu seiner Tamina bringt.
Dauer: 100 Minuten mit Pause
Karten: € 12,- / ermäßigt 9,-
Nellys Puppen Theater
Nellys Puppen Theater wurde 1991 gegründet. Opern, Musicals und Märchen mit Musik, die auf dem Program stehen, faszinieren die ganze Familie. Schon für Kinder ab drei Jahre bieten wir ein traditionelles Marionettentheater auf hohem künstlerischen Niveau.
Bekannte internationale Künstler, Autoren, Komponisten, Bühnenbildner, die für unser Theater arbeiten, haben zu unserem Erfolg beigetragen. Mit Theaterfestivals, Tourneen und Gastspielen nach Mexiko, Kanada, USA, Ukraine, Dänemark, Belgien, Russland und anderen Ländern erlangte unser Marionettentheater unter der künstlerischen Leitung von Nelly Eichhorn internationale Anerkennung.
Members of:
Puppetiers of America, Union Internationale
de la Marionette (UNIMA)
Karten: € 12,- / ermäßigt 9,-
StuttgartNacht 2011
wir zeigen Ausschnitte aus
Die Eule und das Kätzchen
(The Owl and the Pussycat)
19:00, 20:00, 21:00, 22:00, 23:00
Pasta Mortale
Krimidinner
19:30, 20:30, 21:30, 22:30, 23:30
Geschlossene Gesellschaft
Jean-Paul Sartre
Regie:
Marcus Helm
Schauspiel:
Katrin Röhlig
Rosa Ma Paz
Thomas Harke
Marcus Helm
“Also das ist die Hölle. Ich hätte es nie geglaubt… Wißt ihr noch: Schwefel, Scheiterhaufen, Rost…
Was für Albernheiten. Ein Rost ist gar nicht nötig, die Hölle, das sind die andern.”
“Geschlossene Gesellschaft” ist
mittlerweile ein moderner Klassiker und vielleicht Sartres klarster Ausdruck seiner Lehren des Existentialismus und Subjektivismus.
Die Faszination, die von diesem Stück ausgeht, gründet nicht zuletzt in der dramatischen Perfektion seiner Gehirn- und
Seelenfolter und in der eindringlichen Gestaltung der Figuren und Dialoge. In unserer Zeit in der das Individuum und seine durch
Medienpräsenz und Selbstvermarktung bestimmte Rolle in der Gesellschaft mehr und mehr in den Vordergrund tritt,
kann es seine Aktualität beweisen.
Dauer: 1 h 50 min. mit Pause
Karten: € 15,- / ermäßigt 12,-
Der General
und der Clown
Bestürzende Aktualität und bedrückende Nähe:
Der Roman des Schriftstellers und AnStifters Rainer Wochele
Moderation: Klaus Michael Zwick,
Rechtsanwalt und Beobachter der AnStifter beim Ruanda-Prozeß.
Im Mittelpunkt steht General John F. Geisreiter, ein Deutsch-Kanadier, der 1994 als Kommandeur der UN-Blauhelmtruppe in Ruanda den
Völkermord der Hutus an den Tutsis geschehen lassen musste, obwohl er das grauenvolle Morden mit militärischen Mitteln stoppen wollte.
Afrika rückt uns näher, seit sich in diesen Wochen zwei Ruander vor dem Stuttgarter OLG wegen Kriegsverbrechen verantworten müssen.
Sie haben seit zwanzig Jahren unter uns gelebt: Der eine in Mannheim, der andere in Wolfschlugen, haben laut Anklage Mördermilizen im Ostkongo
befehligt, die das derzeitige Regime in Ruanda stürzen wollen. In Deutschland ist es der erste Prozess gegen Kriegsverbrecher nach dem
internationalen Strafgesetzbuch.
Poetrio Brasilis
Mit Flöte, Cello und Gitarre verwandelt das brasilianische Trio Klänge in Poesie. In dieser außergewöhnlichen und erfrischenden Instrumentenkombination nimmt das Trio seine Zuhörer mit auf eine faszinierende Reise vom Barock bis zur populären Musik Brasiliens.
Beeindruckt von der virtuosen Leichtigkeit, der Präzision und dem Temperament der preisgekrönten Musiker,
haben die brasilianischen Komponisten Leandro Cavalcante und Wagner Ortiz sowie der Portugiese José
Peixoto Werke für Poetrio Brasilis geschrieben, die von diesem uraufgeführt wurden.
Karten: € 12,- / ermäßigt 8,-
Jorge Castañeda
Flamenco Gitarrenkonzert
Jorge Castañeda – Gitarre
und Gastmusiker
José Asensio – Cante & Cajón
Karten: € 10,- / ermäßigt: 9,-
Das Lottoglück
Autor: György Spiró
Was ist, wenn plötzlich ein Geldregen fällt? Was passiert mit Menschen die von heute auf morgen zu Millionären werden. Sind sie dann glücklich? Macht das Geld glücklich? Macht das Geld freier und würdevoller?
Karten: € 15,- / ermäßigt 12,-
Die Lichtflamme
Autorin: Selma Lagerlöf
Rezitator: Walter Schauss
Bei Schauss’ heiter-besinnlichen Rezitationsabenden zeigen sich Spannkraft und Breite routinierter Vortragskunst. Bei dieser Art von Ein-Mann-Theater glaubt man viele sprechen zu hören, denn jede der Gestalten im Märchen oder Vers erhält ihre eigene Stimme. „Es gibt so viel schöne Literatur, man muß sie lebendig erhalten“.
So nutzt er sprachlich den allgemeinen Hang zur Nostalgie. Um die Menschen zu packen, holt er an jedem seiner Abende das Äußerste aus sich heraus und versenkt sich wie ein Buddha in seinen Stoff. Man muß diesem Außenseiter heutigen Theaterlebens dankbar sein, weil er dem Sprachverfall unserer Zeit die Sprache der Meister entgegensetzt. (StZ)
Karten: € 9,- / ermäßigt 7,-
Der Schelm vom Bosporus.
Anekdoten von Hodscha Nasreddin
mit Kabarettist Peter Grohmann
Humorvolle Streiche, Frivolitäten gepaart mit Philosophie und Weisheit machten ihn in der ganzen Welt bekannt.
Schon in 14. Jh. wusste er wie man mit Witz und Humor die menschlichen Schwächen überwinden kann.
Hintergründig und absurd, pfiffig und voller Lust nahm Hodscha Nasreddin die Großen, die Mächtigen aufs Korn,
gab sie dem Spott des Volkes preis.
Peter Grohmann – Kabarettist, Autor und Erzähler führt einen Hodscha auf, erzählt seine und eigene Anekdoten
und Geschichten und gibt den alten Märchen einen neuen unverwechselbaren Charme.
In der Tradition einer orientalischen Teestube mit Tee aus dem Samowar und kleinen Spezialitäten ist der lustvolle Abend
eine vergnügliche Unterhaltung.
Karten: € 9,-
keine Ermäßigung